Julian Draxler (10)

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Beitragvon Supporters Wolfsburg » 03.08.2016, 23:03

Julian Draxler will den VfL Wolfsburg verlassen. Glaubt der Profi, dass seine "Mitteilung" mehr zählt als sein Fünfjahresvertrag? Abrechnung mit einem traurigen Sommerschauspiel.

"Ich werde den Verein immer in meinem Herzen tragen", sagte Julian Draxler im September 2015. Er meinte Schalke 04, seinen Jugendverein, den er damals gerade für eine Ablösesumme von etwa 34 Millionen Euro verlassen hatte. Dass er Schalke den Rücken kehren wolle, "habe ich dem Klub früh mitgeteilt", sagte Draxler dem "Kicker".
In der Vorstellungswelt von Draxler scheinen solche Ad-hoc-Mitteilungen die gleiche magische Wirkung zu entfalten wie ein "Expelliarmus"-Zauber in Hogwarts. Nur zehn Monate nach seinem Wechsel zum VfL hat der Profi nach eigenen Angaben dem Wolfsburger Trainer Dieter Hecking mitgeteilt, "dass ich den VfL Wolfsburg verlassen möchte". So berichtet es Draxler in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung, das sicher nicht zufällig am ersten Trainingstag nach Draxlers EM-Sonderurlaub platziert wurde.

Der Spieler gibt sich verblüfft, dass Hecking und Manager Klaus Allofs weiter mit ihm planen: "Bevor man sich öffentlich festlegt, hätte man auch mal mit mir selbst sprechen sollen." An dieser Stelle ist es nicht uninteressant, dass Draxler beim VfL Wolfsburg einen Vertrag bis 2020 unterschrieben hat.

Fußball-Verträge sind nicht dazu da, erfüllt zu werden
Nun muss man nicht das scheinheilige "Sind Verträge heute gar nichts mehr wert?"-Geheul anstimmen. Da Ablösesummen im Profifußball nur bei Wechseln aus laufenden Verträgen fällig werden, haben gerade die Vereine Interesse an langen Laufzeiten. Kein Klub schließt einen Arbeitsvertrag mit einem wertvollen Spieler in der Absicht ab, ihn bis zum Ende laufen zu lassen. Stattdessen werden Verträge entweder frühzeitig verlängert oder der Spieler vor Vertragsende teuer verkauft.
Dass Draxler den VfL Wolfsburg so schnell wieder verlassen möchte, ist also nicht unmoralisch. Es ist sportlich auch verständlich, hatte der Spieler sich doch mit seiner Einschätzung, "der VfL hat dieselben Ambitionen wie ich, ist sehr entwicklungsfähig", gründlich geirrt. Vom Pokalsieger, Vizemeister und Champions-League-Viertelfinalisten ist Wolfsburg in wenigen Monaten zu einem Mittelklasseteam der Bundesliga geschrumpft, das viele Stars offenbar verlassen wollen.

Absurd ist nicht Draxlers Wechselwunsch, absurd ist seine Kommunikationsstrategie.

Denn für solche Fälle gibt es Ausstiegsklauseln, die man sich dann eben in den Vertrag schreiben lassen muss. Eine solche hat Draxler offenbar nicht. Stattdessen sagt er: "Mir wurde bei meinem Wechsel im August 2015 mündlich zugesichert, dass ich den Verein verlassen kann, wenn sich dazu Möglichkeiten ergeben."
Unwahrscheinlich, dass Draxler selbst glaubt, eine SMS an den Trainer reiche aus, einen Vereinswechsel auszulösen. Der Spieler erhöht vielmehr den Druck auf den Verein und glaubt, seine Verhandlungsposition zu stärken. Das ist eine Irreführung der Öffentlichkeit.
Dass Draxler in Wolfsburg bleibt, statt in London oder Turin Champions League zu spielen, ist tatsächlich unwahrscheinlich. So läuft es nun mal im Fußball-Business, und darüber darf gerade der VfL sich nicht beschweren. Auch die Absichtserklärungen von Allofs und Hecking, weiter mit Draxler zu planen, muss man nicht für bare Münze nehmen. Bei einer Ablöse, die hoch genug ist, werden auch sie das Geld gerne mitnehmen.

Aber wie wäre es, wenn Spieler und Vereine sich in solchen Fällen einfach zusammensetzen und verhandeln und dann die Ergebnisse mitteilen? Dann müsste man nicht die Fußballöffentlichkeit für dumm verkaufen. Das hat sie nämlich nicht verdient - nicht mal im Sommerloch.

Quelle: Spiegel
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ein bisschen Spaß muss sein

Beitragvon Schmidt » 04.08.2016, 17:44

Terrorgruppe VfL hält 22-jährigen Julian D. gegen seinen Willen gefangen
Bild

Wolfsburg (dpo) - Ein junger Mann aus Gladbeck bei Gelsenkirchen wird offenbar bereits seit Monaten von einer Terrorgruppe namens VfL gefangen gehalten. Ersten Erkenntnissen zufolge wird der 22-jährige Julian D. von seinen Peinigern gezwungen, beinahe täglich auf einer Wiese entwürdigende Leibesübungen durchzuführen und sich vor Publikum demütigen zu lassen.

Wofür der Name der Wolfsburger Terrorvereinigung VfL steht, ist noch unklar – fest steht jedoch, dass Julian D. vor knapp einem Jahr mit einem vermeintlich lukrativen Jobangebot nach Wolfsburg gelockt wurde.
Doch statt dem versprochenen Ruhm saß der junge Mann plötzlich an einem trostlosen Ort fest, an dem er auch noch Woche für Woche dazu gezwungen wurde, an seine körperlichen Grenzen zu gehen. Beinahe täglich soll J. Draxler von einem Mann, der den Behörden nur als "der Hecking" bekannt ist, gequält worden sein.
Nun richtete er sich in einem verzweifelten Appell an die Öffentlichkeit, hofft darauf, dass sich jemand findet, der bereit ist, ein Ablösegeld von rund 75 Millionen Euro zu bezahlen.
"Ich werde hier unter unwürdigen Bedingungen festgehalten", so der 22-Jährige in seinem Hilferuf an die Welt. "Meine Peiniger geben mir weit weniger Millionen Euro, als ich zum Leben brauche."
Immerhin besteht nach der Einschätzung einiger Beobachter die Chance, dass Julian D. schon bald mit seiner Freilassung rechnen kann: Erst vor einigen Tagen ließen die VfL-Schergen mit André S. und Max K. zwei andere Entführte gegen hohe Geldzahlungen von 30 Millionen und 7,5 Millionen Euro ziehen.
Es steht jedoch zu befürchten, dass die Wolfsburger Terrorgruppe die erpressten Ablösegelder dazu nutzt, um weitere arglose junge Männer anzulocken und gefangenzunehmen.
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Re: Julian Draxler (10)

Beitragvon snowbd » 04.08.2016, 19:01

Ich weiß gar nicht wozu man versucht ihn hier zu halten. Wenn er nicht hier spielen will, soll er sich verpissen...Vertrag hin oder her.
Ich hoffe nur, dass er(falls er bleibt) den Unmut der Zuschauer zu spüren bekommt....vielleicht lernt er noch was...aber ich glaube das ist bei ihm ausgeschlossen.
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Re: Julian Draxler (10)

Beitragvon SpielerZwo » 21.08.2016, 14:05

Gestern in Frankfurt beim Pokal soll es ja schon einige Gesänge gegen Draxler gegeben haben. Kann das jemand bestätigen?
So dolle gewesen ist es aber nicht. Im TV wars nicht zu hören.
Richtig viel wird es bestimmt erst beim ersten Heimspiel wenn sein Name aufgerufen wird.
Ich find das auch okay. Zum einlaufen kann man ruhig buhen wenn er kommt. Beim Spiel selber finde ich das auspfeifen nicht so gut.
Was glaubt ihr wie es wird? Gibt's Aktionen die geplant sind?
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Re: Julian Draxler (10)

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 29.08.2016, 14:36

Die Transferspekulationen um Nationalspieler Julian Draxler sind erneut aufgeflammt. Nach Informationen des "kicker" hat Frankreichs Meister Paris St. Germain dem VfL Wolfsburg 75 Millionen Euro für eine sofortige Verpflichtung geboten.
Laut "Bild" soll Draxlers Berater Roger Wittmann seit Tagen vor Ort am Deal feilen.
Bislang hatten Klaus Allofs alle Wechselwünschen des 22 Jahre alten Mittelfeldspielers eine Absage erteilt. Draxler hat vor einem Jahr einen Vertrag bis 2020 unterschrieben.
Mittlerweile ist bekannt, dass dieser Kontrakt tatsächlich eine Ausstiegsklausel für den Fall beinhaltet, dass ein Interessent bereit ist, eine Ablösesumme in Höhe von 75 Millionen Euro zu bezahlen. Dieser Passus greift aber nicht vor 2017.
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Re: Julian Draxler (10)

Beitragvon Schmidt » 29.08.2016, 14:55

Supporters Wolfsburg hat geschrieben:... Nach Informationen des "kicker" hat Frankreichs Meister Paris St. Germain dem VfL Wolfsburg 75 Millionen Euro für eine sofortige Verpflichtung geboten.
Laut "Bild" soll Draxlers Berater Roger Wittmann seit Tagen vor Ort am Deal feilen...


Bei solch einem Angebot muss man ja schon ernsthaft überlegen ihn abzugeben.
Ob er den Gegenwert jemals hier wird einspielen könne bezweifel ich schon stark. Nicht zu vergessen das es ja wahrscheinlich nicht ruhiger um ihn wird und er bei der nächsten Gelegenheit die sich bietet,
vermutlich eh wechseln wird.
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Re: Julian Draxler (10)

Beitragvon Lupo » 29.08.2016, 16:16

Auf jeden Fall muss man ihn behalten, sonst macht man sich lächerlich! Lässt man ihn gehen hat man jegliche Glaubwürdigkeit verspielt...
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Re: Julian Draxler (10)

Beitragvon Evemac » 03.09.2016, 14:19

SpielerZwo hat geschrieben:Gestern in Frankfurt beim Pokal soll es ja schon einige Gesänge gegen Draxler gegeben haben. Kann das jemand bestätigen?
So dolle gewesen ist es aber nicht. Im TV wars nicht zu hören.
Richtig viel wird es bestimmt erst beim ersten Heimspiel wenn sein Name aufgerufen wird.
Ich find das auch okay. Zum einlaufen kann man ruhig buhen wenn er kommt. Beim Spiel selber finde ich das auspfeifen nicht so gut.
Was glaubt ihr wie es wird? Gibt's Aktionen die geplant sind?





Draxler wurde während dem Warmlaufen mit Schmähgesängen eingedeckt (Hurensohn etc.) , das war eine Gruppe von ca. 20 Jungs (Halbstarke mit zu viel Bier intus). Die anderen Wölfe Fans vor Ort schüttelten nur den Kopf. In der Pause kam Schäfi und Benaglio in die Kurve um die Jungs zu beruhigen.

Schlussendlich regten sich die selben Jungs darüber auf, dass Draxler als einziger Spieler sich nicht nach Spielende in der Kurve bedankte...

Meine Meinung dazu ist, irgendwie verdient es Draxler ja nach seiner Provokation. Jedoch bringt es den VfL nicht weiter wenn wir ihn ständig deswegen anmachen und er schlussendlich keine Leistung bringt. Sollte er eine Top Saison zeigen werden ihn sowieso ca. 90% der Hater wieder in den Himmel loben.


Gruss Marco
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Re: Julian Draxler (10)

Beitragvon Lupo » 03.09.2016, 21:34

Wenn solche Fans konsequent wären müssten sie die ganze Mannschaft auspfeifen... Für mich sind alle Profis gleich! Sie sind halt Ich Ag's das muss man akzeptieren oder ganz weg bleiben.
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Re: Julian Draxler (10)

Beitragvon Schnorri » 04.09.2016, 10:58

Ich habe doch die starke Hoffnung, das man sich mit Unmutsbekundungen gegenüber dem Spieler zurückhalten wird. Letztlich sollte es das primäre Ziel sein die Mannschaft und den Verein möglichst lautstark zu unterstützen und zum Sieg zu treiben. Eine tragende Rolle dabei kann Draxler zweifelsohne einnehmen, sodass man zusehen sollte das er sich auf seinen Job, Fußball spielen, konzentriert und nicht durch Nebengeräusche abgelenkt wird (auch wenn man von einem Profi verlangen kann, dass er dies ausblendet). Es muss ihn ja keiner bei der Aufstellung feiern oder seinen Namen bei einem möglichen Torerfolg rufen.

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