Valérien Ismaël (Trainer)

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Meldung vom VfL Interimstrainer

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 17.10.2016, 19:53

Ismael übernimmt
Der Interimscoach leitet am Dienstag das erste Training mit den Wölfen.

Nach der einvernehmlichen Trennung von Dieter Hecking am Montagnachmittag übernimmt als Interimstrainer Valerien Ismael, der bislang die U23 der Wölfe betreute, die Geschicke bei den Wölfen und wird bereits am Dienstag das erste Training leiten.

Als Spieler konnte der 41 Jahre alte Deutsch-Franzose insgesamt zweimal die Deutsche Meisterschaft (2003/2004 mit Werder Bremen, 2005/2006 mit Bayern München) sowie zweimal den DFB-Pokal (2003/2004 Bremen, 2005/2006 Bayern München) gewinnen und absolvierte 113 Bundesligaspiele für München, Bremen und Hannover 96, in denen ihm acht Tore gelangen. Als Trainer begann Ismael seine Karriere in der Regionalliga bei Hannover 96 II, ehe er zur Saison 2013/2014 zur U23 des VfL wechselte, mit der er den Titel in der Regionalliga Nord gewinnen konnte. Nach einem Gastspiel bei Zweitligist 1. FC Nürnberg kehrte der Coach im Sommer 2015 zur VfL-Reserve zurück, mit der er wieder Platz eins in der Regionalliga erringen konnte.
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Neuer Trainer

Beitragvon Schmidt » 19.10.2016, 11:16

Nachdem Hecking nun weg ist uns Ismael nur für zwei Spiele eingeplant ist, können an dieser Stelle die Spekulationen um einen neuen Trainer geführt werden.

Angeblich soll bereits Bruno Labaddia in Wolfsburg gesehen worden sein.
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Re: Neuer Trainer

Beitragvon Picco » 01.11.2016, 23:43

Ich hoffe, dass es nicht der wird... Ich dachte, es kann nach Hacking nicht mehr schlimmer kommen.. Aber scheinbar hab ich mich da getäuscht...
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Valerien Ismael bleibt Cheftrainer

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 06.11.2016, 12:09

Klaus Allofs: „Entscheidung aus tiefster Überzeugung getroffen.“

Valerien Ismael bleibt Cheftrainer des VfL Wolfsburg. Diese Entscheidung fiel am Sonntagvormittag und wurde der Mannschaft noch vor dem Training mitgeteilt. „Wir haben die Gesamtsituation gemeinsam analysiert und sind zu dem Entschluss gekommen, dass Valerien Ismael der richtige Cheftrainer für den VfL Wolfsburg ist. Die gründliche Prüfung aller Alternativen hat gezeigt, dass dies die beste Lösung für uns darstellt. Diese Entscheidung haben wir aus voller Überzeugung getroffen. Wir haben von Anfang an betont, dass Valerien eine Chance bekommt und diese hat er in unseren Augen hervorragend genutzt – und das nicht nur, weil die Mannschaft am Samstag in Freiburg gewonnen hat, sondern weil er mit seiner Arbeitsweise überzeugt“, so VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs.

„Ich bedanke mich für das Vertrauen in meine Arbeit“

Der bisherige Coach der U23, der beim VfL einen Vertrag bis 2018 besitzt, hatte die Mannschaft am 18. Oktober übernommen. „Ich bedanke mich bei Klaus Allofs und allen Verantwortlichen für das Vertrauen in meine Arbeit und die Chance, auf diesem Niveau weiterarbeiten zu dürfen. Ich freue mich, dass ich den Weg mit der Mannschaft, den wir vor zweieinhalb Wochen eingeschlagen haben, weitergehen darf. Ich weiß, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, aber ich bin zutiefst überzeugt, dass das Team zu einhundert Prozent mitziehen wird und wir gemeinsam Erfolg haben werden“, so Ismael.
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Ismael im Winter weg

Beitragvon Schmidt » 19.12.2016, 19:13

Der erste Heimsieg (1:0 gegen Frankfurt) kam für Valerien Ismael (41) zu spät. Das Auswärtsspiel in Gladbach am Dienstag wird sein letztes als Wolfsburger Cheftrainer sein.

Im Winter soll David Wagner (45), ein Kumpel von Liverpool-Coach Jürgen Klopp (49), den abgestürzten VW-Klub übernehmen. Nach BILD-Informationen sind die Verhandlungen mit dem Deutsch-Amerikaner sehr weit fortgeschritten. Bereits Ende der Woche könnte alles offiziell werden.

Olaf Rebbe (38), Leiter Sport beim VfL: „Wir, dass sind der Aufsichtsrat, die Geschäftsführung, meine Person und der Trainer haben besprochen, dass wir uns eng abstimmen und ein Fazit ziehen. Alles wird auf den Prüfstand gestellt und hinterfragt, wie gut das war.“

Quelle: Bild Zeitung
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Ismael gefeuert

Beitragvon Schmidt » 26.02.2017, 19:49

Das 1:2 gegen den Mitabstiegskonkurrenten Werder Bremen am Freitagabend war für die Verantwortlichen des VfL Wolfsburg zuviel: Nach kicker-Informationen entschieden sich am Sonntag die Niedersachsen, Trainer Valerien Ismael freizustellen. Wer die Nachfolge antreten wird, war am Sonntagabend noch nicht geregelt.
Am Samstag war die Geschäftsführung des VfL zusammengekommen, um gemeinsam mit dem Aufsichtsrat und Sportdirektor Olaf Rebbe die komplizierte Situation zu analysieren. Am Tag danach war klar: Ismael muss seinen Hut nehmen.
Damit wechseln die Wolfsburger, die in der Tabelle aktuell auf Rang 14 liegen, zum zweiten Mal in der laufenden Spielzeit den Trainer.
Ismael hatte am 18. Oktober 2016 die Profis des VfL von Dieter Hecking (mittlerweile Borussia Mönchengladbach)übernommen, konnte in 15 Bundesligaspielen aber nur fünf Siege einfahren.
Dem gegenüber stehen neun Niederlagen sowie ein Remis - unter dem Strich können sich die Niedersachsen unter dem Deutsch-Franzosen nicht aus der Abstiegsgefahr befreien.
Ehe Ismael die Profis der Wolfsburger übernahm, hatte er die U 23 des VfL trainiert. Sein erstes Engagement als Profi-Trainer war im Sommer 2014 beim damaligen Zweitligisten 1. FC Nürnberg gescheitert: In 13 Zweitliga-Partien holte er mit dem Club vier Siege, zwei Remis und kassierte sieben Niederlagen - und musste am 10. November 2014 gehen.
"Die Ergebnisse stimmen nicht", sagte Ismael am Freitag nach dem Auftritt gegen die Bremer und attestierte seiner Mannschaft eine gute Partie. "Es wardas Beste, was ich von uns gesehen habe. Wir sind fast 120 Kilometer gelaufen, hatten viel Ballbesitz, haben ein überragendes Gegenpressing gespielt. Ich habe keine Unsicherheit gespürt. Nur das Ergebnis passte nichts ins Bild."
Dieser Umstand wurde dem ehemaligen Profi des FC Bayern und Werder Bremen nun zum Verhängnis.

Quelle: Kicker


Vollbremsung in der Autostadt: Zwei Tage nach der unglücklichen Niederlage gegen Werder Bremen hat sich der VfL Wolfsburg nach übereinstimmenden Medienberichten von Trainer Valerien Ismael getrennt. Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Hauptsponsor Volkswagen trauen dem Franzosen die Kehrtwende im Abstiegskampf offenbar nicht mehr zu.
Der Bundesligist wollte die Freistellung des Franzosen auf SID-Anfrage zunächst weder bestätigen noch dementieren. Wer auf dem Schleudersitz, auf dem in dieser Saison vor Ismael schon Dieter Hecking gesessen hatte, nun Platz nimmt, ist unklar. Als mögliche Kandidaten auf die Nachfolge gelten der ehemalige HSV-Coach Bruno Labbadia sowie Wolfsburgs U-23-Sportdirektor Pablo Thiam.
Ismaels Entlassung hatte sich bereits am Freitagabend angedeutet. Nach dem 1:2 gegen Bremen vermied Sportdirektor Olaf Rebbe trotz der leidenschaftlichen Vorstellung der Wölfe ein Bekenntnis für Ismael.
Er könne nichts ausschließen, sagte Rebbe und halte sich an die Fakten: "Es geht um Ergebnisse, die gerade nicht stimmen."
Nur fünf von 15 Spielen gewann der VfL unter Ismaels Leitung, aus den letzten sechs Pflichtpartien gab es nur einen Sieg. Vor den Auswärtsspielen beim FSV Mainz 05 und RB Leipzig ist der VfL nur noch zwei Punkte vom Relegationsplatz 16 entfernt. In der Chefetage wuchs die Sorge, dass Wolfsburg 20 Jahre nach dem Bundesliga-Aufstieg trotz eines millionenschweren Kaders wieder in die Zweitklassigkeit stürzt.

Mannschaft stand hinter Ismael
Eigentlich hatten die oftmals als lethargisch gescholtenen VfL-Kicker am Freitagabend vorbildlich demonstriert, wie Abstiegskampf geht. Kämpferisch am Limit, spielerisch überzeugend - es war fast schon aberwitzig, dass dieser Mix in eine unverdiente Niederlage mündete. Bremens Max Kruse schien das Ergebnis beinahe peinlich zu sein. "Wir haben glücklich gewonnen und müssen fast ein bisschen darüber schmunzeln", sagte der ehemalige Wolfsburger.
27:7 Torschüsse, 13:1 Ecken, VfL-Urgestein Diego Benaglio konnte nicht begreifen, dass diese frappierende Überlegenheit nicht belohnt wurde. "Wir hatten hinten Pech und vorne kein Glück", fasste der Schweizer Torhüter knapp zusammen und schob ein indirektes Bekenntnis zu Coach Ismael hinterher: "Unser Verhältnis ist intakt, sonst wäre eine solche Leistung der Mannschaft gar nicht möglich gewesen." Das hat den Bossen am Sonntag offensichtlich nicht genügt.

Quelle: Spox

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