Aufruf zur aktuellen Lage beim VfL

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Aufruf zur aktuellen Lage beim VfL

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 07.12.2016, 20:55

Aufruf zur aktuellen Lage beim VfL durch La Familia und diverse unterstützende Fanclubs

Nur zusammen sind wir stark! Zeigt Flagge…

Das soll das Motto für den Rest der Saison sein und darüber hinaus.

Spätestens in den letzten Tagen und Wochen haben wir gesehen, dass es mit unserem geliebten VFL Wolfsburg in die falsche Richtung geht. Nach den Saisons 05/06, 06/07 & 10/11 haben wir auch in dieser Saison wieder einen steinigen Weg vor uns. Schon wieder haben wir eine Saison, in der wir mit der Angst vorm Abstieg konfrontiert werden. Doch gerade in diesen drei vergangenen Spielzeiten hatte man nie das Gefühl, dass man es alleine und aus eigener Kraft schaffen müsste. Wir hatten eine Mannschaft, die uns gezeigt hat, dass sie es schaffen will. Eine Mannschaft, die zusammen mit uns Fans eine Einheit geworden ist. Aber nicht nur die Mannschaft hat gezeigt, dass wir es schaffen können. Auch wir Fans haben unseren Teil dazu gegeben und nie aufgehört an den VfL Wolfsburg zu glauben. Wir als Einheit haben alles dafür gegeben, dass der VfL Wolfsburg nun seine 20 Jahre Bundesligageschichte feiern kann.

Wollen wir gerade in diesem besonderen Jahr unsere Mannschaft im Stich lassen?

Man muss schon zugeben, dass wir diese Saison leider das Gefühl haben, dass es nicht alle verstanden haben worum es geht. Nein nicht nur die Mannschaft, sondern auch die Fans haben es nicht alle verstanden. Es geht nicht nur darum guten Fußball zu spielen oder zu schauen. Es geht hier um eine ganze Stadt, eine Region, die diesen Verein liebt und alles dafür geben würde. Dieser Verein, der damals am 12. September 1945 von VW-Mitarbeitern gegründet wurde. Ein Verein, der den Arbeitern immer wieder die Kraft gegeben hat alles zu überstehen, alles durchzustehen. Der uns jetzt eine Ablenkung für die größte Krise bietet und uns die Hoffnung nicht aufgeben lässt, dass es unserem Wolfsburg bald wieder besser geht.

Die wichtigste Frage, die wir uns jetzt zu stellen haben ist: Schaffen wir es dieses Mal gemeinsam? Schaffen wir es wieder eine Einheit mit der Mannschaft zu werden bzw. die Mannschaft mit uns Fans?

Früher war es immer die Mannschaft, die uns gezeigt hat, dass wir es schaffen können und zusammenhalten. Sie hat nie aufgegeben und heute?

Heute müssen wir die Initiative ergreifen. Wir Fans müssen den Karren aus dem Dreck ziehen. Wir sind an der Reihe Flagge zu zeigen und über unseren Schatten zu springen. Wir Fans müssen der Mannschaft zeigen, dass sie nicht alleine ist und ihr wieder den Mut und das Selbstvertrauen geben. Nur dann können wir es schaffen unseren geliebten VfL Wolfsburg dort zu behalten, wo er hingehört. Nämlich in die erste Liga. Wir Fans müssen jetzt den erfolgreichen Weg einleiten!!

Doch wie schaffen wir das?

Wir müssen zusammen stehen und zusammen halten. Sind wir nicht alle Wolfsburger? Lieben wir nicht alle unsere Stadt und unseren Verein? Es ist egal, ob Arbeiter im Werk, die Verkäufer in der Stadt, der Postbote auf dem Land oder die Friseurin an der Ecke. Selbst die, die nicht aus Wolfsburg kommen, sich an jedem Spieltag ein, zwei Stunden oder sogar mehrere Stunden ins Auto setzen und zu uns fahren. Wir alle sind Wolfsburger!

Deswegen zeigt FLAGGE!!!

Holt eure grün-weißen Fahnen aus dem Schrank und hisst sie. Hängt sie aus dem Fenster, legt sie sichtbar ins Auto oder hängt sie in Schaufenster oder Türen auf der Arbeit. Tragt eure Schals in der Schule und auf der Arbeit. Tragt Buttons, Pullis oder Shirt und zeigt, dass ihr Wolfsburger seid und alles für unseren Verein tun würdet. Die Zeit ist gekommen, in der wir handeln müssen, in der wir zeigen müssen, dass wir alle zusammen stehen. Zusammen zeigen wir der Mannschaft, dass wir an ihren Erfolg glauben und mit ihr zusammen alles tun werden. Zusammen gehen wir den steinigen Weg und zusammen sind wir stark!

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Re: Aufruf zur aktuellen Lage beim VfL

Beitragvon Otto1956 » 07.12.2016, 22:59

Ich stehe zu jeder Zeit in jeder Situation zum Verein , den Wölfinnen und den Wölfen . Ich denke an dieser Situation sind nur einige Spieler teilweise sowie der Trainer schuldig . Ich rechne Dieter seine Erfolge hoch an nur war er zuletzt ideenlos , da hätte man die Spieler , da ich alle als eine Familie sehe mit ins Boot holen sollen , ich denke die würden sich auch einbringen .aber auch die reisefreidigen haben ihren Teil zu dieser Lage beigetragen , da gleich nach den ersten Misserfolgen einige ihre Reise gefordert haben , dadurch kam auch eine missstimmung auf , nur wenn wir alle , wirklich alle zusammen auftreten gibt es einen wenn auch knapp Klassen erhalt , ich möchte den jetzigen Trainer nicht schlecht machen aber er ist nichts für die Jungs , man hätte auch gleich reagieren sollen nach dem die Reisenden sich gemeldet haben , auf die Bank , und den Jungen wilden Vertrauen , so genug : nur gemeinsam sind wir stark , einmal Wolf immer Wolf
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Info- und Diskussionsveranstaltung

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 11.02.2018, 20:35

Liebe VfL-Fans,

Arbeit-Fussball-Leidenschaft, ein Slogan aus der Fanszene heraus, den der VfL sich zu Eigen gemacht hat um nach Außen zu zeigen, wie hier in Wolfsburg gelebt wird.
Leider bleiben jegliche Art von Kampfgeist, Siegeswillen und Motivation auf der Strecke und wir haben eine ähnliche Saison wie die Vergangene vor uns.

Wir können diese Situation nicht weiter hinnehmen, es ist an uns zu reagieren. In der vergangenen Saison haben wir einen gemeinsamen Umgang mit der damaligen Situation beschlossen und sind damit letztendlich gut gefahren.
Deshalb sehen wir es nun erneut als enorm wichtig an, gemeinsam zu besprechen, wie wir in den kommenden Spielen verfahren wollen.

Alles wichtige entnehmt ihr dem Flyer, es wird ausdrücklich um Teilnahme gebeten.

Bis Dienstag!!!

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Stellungnahme der Fanszene Wolfsburg

Beitragvon Fanszene Wolfsburg » 15.02.2018, 19:46

„Warnstreik“ in der Autostadt Wolfsburg


Seid ihr mit der aktuellen Situation bei unserem VfL zufrieden? Wir sind es nicht! Daher ist es jetzt an uns zu handeln und ein öffentlich sichtbares und spürbares Zeichen zu setzen.

Als Fußballfan der eigenen Mannschaft den Rücken zuzukehren und auf den Support des Vereins zu verzichten ist ein drastischer Schritt. Dieser „Liebesentzug“ ist wohl eines der letzten Mittel, um den eigenen Unmut deutlich zu machen. Auch in unserer Diskussion ist uns dieser Schritt nicht leicht gefallen. Dennoch gehen wir ihn voller Überzeugung - nicht zuletzt, um auch uns selbst treu zu bleiben.

In der vergangenen Saison haben wir unabhängig aller negativen Entwicklungen am bedingungslosen Support festgehalten, auch wenn es oftmals schwer fiel. Wir haben die positive Stimmung hochgehalten und dabei auch eigene Interessen zurückgestellt. Gemeinsam haben wir die Klasse gehalten und in vielen Bereichen eine aussichtsreiche Basis für eine positive Entwicklung geschaffen. Umso mehr wurden wir in dieser Saison enttäuscht! Ein wiederholtes „Weiter so!“ kann es daher momentan nicht geben!

Unsere Entscheidung für den kommenden Samstag lediglich als „Stimmungsboykott“ darzustellen wird der Situation nicht gerecht. Das Spiel gegen Bayern München steht unter einer großen öffentlichen Beobachtungen. Daher ist gerade dieses Spiel die richtige Plattform für unseren Protest, der sich insbesondere an die verantwortlichen Entscheidungsträger, den Aufsichtsrat und Volkswagen richten soll. Dem eigenen Platz im Stadion für die ersten 19:45 Minuten fernzubleiben beeinflusst den üblichen Ablauf aller Beteiligten weit mehr als nur ein bloßes Schweigen auf den Rängen. Die Komfortzone des VfL ist zu groß und wir sind bereit den Druck bei Bedarf weiter zu erhöhen, um eben diese zu schmälern.

Uns geht es nicht allein um die sportliche Misere der letzten zwei Jahre. Wir stehen auch nicht nur gegen Mannschaft und Trainer. Wir wollen ein wirksames Zeichen setzen, dass wir die jahrelange Entfremdung unseres Wolfsburger Arbeitervereins hin zum internationalen Marketingobjekt nicht mehr hinnehmen wollen. "Arbeit, Fussball, Leidenschaft" lautet das von uns intonierte Motto. Leider musste erst die Fanszene den zu oft aus der freien Wirtschaft herangezogenen Mitarbeitern der Fußball GmbH erklären, dass jeglicher sportliche und wirtschaftliche Erfolg in Wolfsburg nur durch harte und leidenschaftliche Arbeit erreicht wird. Für jeden ist erkennbar, dass der VfL dieses Motto zwar positiverweise übernommen hat, doch trotz aller begleitender Gespräche kaum mit Werten und Leben zu füllen versteht. Es ist auch eine Versäumnis von uns Fans, dass wir - manchmal auch aufgrund sportlichen Erfolges - die Loslösung des VfL von unserer Stadt und ihren Werten zu lange hingenommen haben. Dabei geht es uns noch um viel mehr als ständig wechselnde Vereinsfarben oder die Abschaffung der über das Wappen ausgedrückten Verbindung zwischen Stadt und Verein. An diesen Themen lässt sich jedoch exemplarisch gut aufzeigen, dass Kontinuität und ein klares Konzept seit Jahren fehlen. „Fußball ist alles“ scheint auch zu bedeuten, dass jeder einmal auf Entscheidungspositionen sitzen darf, egal ob ein Verständnis von Wolfsburg, dem VfL oder darüber, was einen Fußballverein und seine Fans (im Marketingjargon auch gerne als Kunden bezeichnet) überhaupt ausmacht, vorhanden ist. Viele von uns empfinden eine Entfremdung auch aufgrund fehlender Vereinsidentität. Der zeitweise familiäre Kontakt, der einen intensiven Austausch beinhaltete, ist trotz unseres herausragenden Einsatzes im letzten Jahr verloren gegangen. Ein enger Austausch und eine Verbrüderung zwischen Mannschaft und Fans - die Wolfsburger Wagenburg - als herausragende Tugend, die uns in den letzten Jahren viele Herausforderungen bestehen ließ, findet immer seltener statt.

Für uns geht es so nicht mehr weiter! Wir fordern ein Umdenken und ein klares Bekenntnis zu unserer Stadt und den Menschen, die sie tagtäglich durch ihre harte Arbeit groß machen. Ein erneuter Schulterschluss, wie er uns in der letzten Saison gerettet hat, kann nur stattfinden, wenn uns von Vereinsseite bewiesen wird, dass für uns - die Fans des VfL Wolfsburg - und nicht für irgendwelche abstrakten Kunden und Marktpotenziale mit vollem Einsatz und Herzblut gearbeitet wird. Unser Appell richtet sich an alle Fans, die Leidenschaft für unseren VfL empfinden und nicht weiter tatenlos bleiben wollen. Schließt euch dem Protest der Nordkurve an und bleibt unabhängig von eurem Platz im Stadion für die ersten 19:45 Minuten draußen vor den Toren. Ab dann gilt wie immer: „Alles für den VfL!“
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Weiterer Infoabend

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 25.02.2018, 18:11

Vor dem letzten Heimspiel haben sich viele Grün-Weiße kontrovers, aber zielführend über den Umgang der Fans mit der aktuellen sportlichen Situation ausgetauscht. Am kommenden Dienstag sind alle VfL-Fans zum zweiten Teil der Veranstaltung in den Nordkurvensaal eingeladen.

Nach dem Trainerwechsel und dem Auftreten der Mannschaft in den letzten beiden Spielen sehen wir uns in unserer Kritik bestätigt. Die aktuellen Probleme sind nicht kurzfristiger Art, sondern grundsätzlicher Natur und dabei zuallererst bei den Führungskräften zu suchen.
Trotz der vorherrschenden Frustration hoffen wir auf eine erneut hohe Teilnahme und eure Motivation, den Problemen gemeinsam als Fanszene zu begegnen - für Wolfsburg und für unseren VfL!

Dienstag, 27.02.2018 19 Uhr im Fanprojekt Wolfsburg

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Info zu den Treffen dieser Woche

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 02.03.2018, 09:52

Hallo VfL-Fans,

am Dienstag hat die aktive Fanszene erneut zum Fantreffen in den Nordkurvensaal eingeladen, um gemeinsam eine aktualisierte Bewertung der Situation rund um unseren VfL Wolfsburg vorzunehmen. Auch an diesem Treffen haben zahlreiche verschiedene Fangruppen teilgenommen. Wie erwartet waren die Meinungen zum Umgang mit der aktuellen Lage sehr unterschiedlich und es wurde im Prinzip die gesamte Bandbreite von dem, was Fans auch öffentlich sagen und schreiben, geäußert. Dabei wurden auch alle Sichtweisen mit guten Argumenten zu Für und Wider unterfüttert. Im Verlauf unseres Treffens entstanden dabei auch verschiedene Ansätze für mögliche Aktionen, welche wir ausführlich miteinander diskutiert haben. Schlussendlich bleibt allerdings festzustellen, dass zumindest im Kreise der anwesenden Fans keine konkrete Meinung oder Idee zu einer gemeinsamen Aktion eine ersichtliche Mehrheit gefunden hat.


Als allgemein gehaltenes Fazit und Konsens unseres Treffens ist dennoch folgendes festzuhalten:

- Eine Trennung von Mannschaft/sportlicher Situation und unserer strukturellen Kritik ist wichtig.
Die Verhinderung eines Abstieges hat dabei höchste Priorität, die strukturelle Kritik darf dabei aber nicht hintenangestellt oder vernachlässigt werden.

- Unser Support sollte sich mehr auf den Verein beziehen und sich nicht direkt an die Spieler richten.
Aktuell herrscht der Wunsch danach, keine vorausgeplante Fahrweise bis zum Saisonende einzuschlagen, sondern  mehr Spiel- und Leistungsabhängig zu reagieren.


Weiterhin wurde die inhaltliche Kritik unserer ausführlichen Stellungnahme vor dem Spiel gegen den FC Bayern nochmals von einer Vielzahl der anwesenden Fans bestätigt. Diese richtet sich wiederholt und zuallererst an den Aufsichtsrat, welcher unserer Ansicht nach seine Aufsichtspflicht versäumt hat und daher die maßgebliche Verantwortung für die Versäumnisse der letzten Jahre trägt. Die aktuellen Führungskräfte beim VfL sind daher nur zweiter Adressat dieser Kritik.

Am Donnerstag hat der Mannschaftsrat aus eigenem Antrieb den Austausch mit Vertretern der Fanszene gesucht. In einem ehrlichen und ausführlichen Gespräch konnten dabei gegenseitig  Erwartungen und auch Missstände angesprochen werden. Beide Seiten hoffen sich mit diesem ersten Schritt wieder einander anzunähern und den zuletzt eingeschlafenen Austausch wieder zu erwecken.

Abschließend verweisen wir alle Fans auf eine eventuelle, kurzfristige Kommunikation über unsere üblichen Kanäle am Spieltag und auf die Ansagen des Vorsängers im Stadion zu achten.

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